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Freitag, 27. Mai 2016
Freitag, 27. Mai 2016
  • 10.30 - 14.30 Uhr      KONRAD- Haus geöffnet                                                                                                  
[alle Termine]
 
Kontaminationskontrolle: Grüne Landtagsfraktion in der Warteschlange

(Do., 26.05.2016 /UT) Es steht schlecht um das AKW Grohnde. Alterungsprozesse setzen ihm zu, Störfälle werden immer häufiger und gravierender, die Gefährdung der Bevölkerung wächst. Aktivisten der „Regionalkonferenz AKW Grohnde abschalten“ wollen das nicht schweigend hinnehmen. Vor der „Sumpfblume“ in Hameln, wohin die Grüne Landtagsfraktion gestern zu einem Abendempfang mit Diskussion in entspannter Atmosphäre geladen hatte, hatten die Aktivisten eine Sperrzone errichtet. Diese durfte nur passieren, wer sich einer eingehenden Kontaminationskontrolle unterzogen hatte. Diese Maßnahme führte zu erheblichen Verzögerungen des Abendempfangs.

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Gezielte Desinformation - Hat das Bundesamt für Strahlenschutz das nötig?

(26-05-16/U.S.) Die Salzgitter Zeitung berichtet in ihrer heutigen Ausgabe unter dem Titel "Was Konrad alles schlucken muss" von einer Informationsveranstaltung des Bundesamtes für Strahlenschutz (BfS) in Salzgitter. Die zitierten Äußerungen sind derart irreführend, dass wir uns zu einer Richtigstellung veranlasst sehen:

BfS: "Nur 11 Prozent dessen, was im Schacht Konrad ab 2022 eingelagert werden soll, ist überhaupt radioaktiver Abfall. [...] Der Rest: Behälter und Fixierstoff".

Richtigstellung: Der radioaktive Abfall muss in den Abfallgebinden fixiert und samt den Behältern eingelagert werden. Das ist notwendig, weil der Abfall strahlt und weil seine physikalisch-chemischen Eigenschaften ohne die Fixierung zu sehr unerwünschten Reaktionen führen würden. Deshalb ist es unsinnig, zwischen der Ummantelung und dem Inhalt eines Gebindes zu unterscheiden. Noch dazu, da das Gebinde durch den Inhalt kontaminiert wird.

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Falsch deklarierter Atommüll aus Leese wartet auf KONRAD

(Mi., 25.05.16/UT) In der Niedersächsischen Sammelstelle für Atommüll in Leese (Landkreis Nienburg) ist wieder ein falsch deklariertes Atommüllfass gefunden worden. Bei der Überprüfung dieses korrodierten Fasses kamen anstelle schwach radioaktiven Zellstoffs aus der Medizin –  Beton, Holz und sogar Behälter mit Flüssigkeiten zum Vorschein. Dieses Fass wartet, wie rund 5000 andere darauf, in Schacht KONRAD eingelagert zu werden. Dabei ist zurzeit völlig unklar, ob der Planfeststellungsbeschluss für Schacht KONRAD die realen Inhalte der Fässer überhaupt abdecken würde.

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E.on schweigt und schürt Spekulationen

"Was ist wirklich los im AKW Grohnde? Hat es auch radioaktive Freisetzungen gegeben?", fragt die Regionalkonferenz AKW Grohnde abschalten und will das nun herausfinden.
 
Gelegenheit bietet der Abendempfang der Grünen Landtagsfraktion in Hameln am kommenden Mittwoch, an dem unter anderen auch die Fraktionsvorsitzende Anja Piel und der Umweltminister Stefan Wenzel teilnehmen werden. Die Katastrophenschutzabteilung der Regionalkonferenz will vor Veranstaltungsbeginn alle teilnehmenden Personen einer Strahlenmessung unterziehen und bei Überschreitung des Dosisgrenzwertes Dekontaminationen durchführen, um eine gesundheitlich vertretbare Teilnahme sicherzustellen. Achtung: eventuell ist mit geringen Wartezeiten beim Einlass zu rechnen!

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Reges Interesse an Atompolitik

(Sa., 14.05.16 SW) Auch dieses Jahr beteiligte sich die Arbeitsgemeinschaft wieder mit einem Info-Stand an der Widerstandsparty in Gorleben - dem Höhepunkt der „Kulturellen Landpartie“, die jedes Jahr von Himmelfahrt bis Pfingsten stattfindet. Viele der über 8000 Gäste interessierten sich für die Atommüllpläne der Bundesregierung und den aktuellen Stand der Dinge bei einzelnen Anlagen (insbesondere Asse, Schacht KONRAD, AKW Grohnde).

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Schluss mit der Flickschusterei - AKW Grohnde muss endlich stillgelegt werden
Der alarmierende Befund einer ausgefallenen Kühlpumpe im AKW Grohnde zieht weitere Untersuchungen nach sich und wird die nun schon vier Wochen andauernde Stillstandsphase bis zum 5. Juni ausdehnen. (...) Es gibt nur eine Lösung für größtmögliche Sicherheit: Die sofortige Stilllegung. weiterlesen Grohnde-Kampagne
 
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