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Mit Rad und Tat zum Atomausstieg 2010 |
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Letzte Runde in diesem Jahr führte von Braunschweig nach Morsleben. (So.,29-08-2010/EB) Trotz widrigster Wettervorhersagen und recht hohem Restrisiko, klitschnass anzukommen sind heute Anti-Atom-Aktive aus Braunschweig zur 60km entfernten Atommüll-Altlast Morsleben geradelt. Nicht nur politischer sondern auch reeller Rückenwind machten die Tour zum spätsommerlichen Vergnügen. In Helmstedt wurden die RadfahrerInnen von der örtlichen Bürgerinitiative empfangen und die letzten Kilometer durch das Brunnental begleitet. An der Atomanlage trafen die RadlerInnen auf die Morsleben-SpaziergängerInnen. Bei selbstgebackene Waffeln mit Anti-Atom-Sonne, auf einem mitgebrachten Ofen frisch zubereitet, wurden dann weitere Pläne für die Demo in Berlin und den bevorstehenden Castor-Transport ins Wendland geschmiedet. |
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Über 12.000 Einwendungen gegen die Schließungspläne von Morsleben |
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(25-02.10 / U.S.) Über 12.000 Einwendungen wurden gegen die Schließungspläne für Morsleben eingelegt, ein Achtungserfolg für die Morsleben-Kampagne. Frau Koch, zuständige Abteilungsleiterin im Umweltministerium Sachsen-Anhalt betonte bei der Übergabe der Einwendungen, dass es keine Vorfestlegungen in ihrem Hause gäbe. Alle Fragen, auch die Rückholung der zwischengelagerten Abfälle, würden intensiv geprüft. Der Erörterungstermin wird frühestens Ende 2010 stattfinden. |
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Morsleben Info-Abend in Salzgitter-Bleckenstedt |
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Haben wir da nicht was übersehen ? Infoabend der Arbeitsgemeinschaft an diesem Donnerstag, dem 19.11. um 19.30 Uhr im Gemeindehaus Salzgitter-Bleckenstedt. Einstürzende Kammern, Laugezuflüsse, illegal eingelagerter Atommüll – das gibt es nicht nur in der ASSE II. Nur 30 Kilometer weiter sind die Zustände im Atommülllager Morsleben ähnlich katastrophal, es wird nur weniger darüber geredet. Von 1994 - 1998 wurde auf Weisung der damaligen Bundesumweltministerin Merkel Atommüll aus westdeutschen AKW schnell und billig im alten DDR-Endlager „entsorgt“. Warum es wichtig ist, gegen die Schließungspläne von Morsleben Einwendung einzulegen, was Morsleben mit Schacht KONRAD zu tun hat und welche Konsequenzen aus der gescheiterten Endlagerpolitik in Deutschland zu ziehen sind, darüber kann diskutiert werden mit Silke Westphal von der Morsleben-Kampagne und Peter Dickel von der Arbeitsgemeinschaft Schacht KONRAD e.V. [Einladung ] |
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Morsleben-Seminar am Wochenende |
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Wenn im Herbst die Stillegungspläne für das Atommüll-Endlager Morsleben öffentlich ausgelegt werden, geht es auch um wichtige Vorentscheidungen für ASSE II und Gorleben. Der Standort Morsleben ist nicht besser geeignet für die Endlagerung von Atommüll als ASSE II. Allerdings sind die Probleme im Detail in der Öffentlichkeit bisher weniger bekannt. Mit einem Seminar der Heinrich-Böll-Stiftung am Freitag, dem 21. August und Samstag, dem 22. August wollen die 4 bundesdeutschen Endlager-Standorte den Stand der Dinge ausloten. Das Bundesamt für Strahlenschutz als Betreiber stellt seine Pläne vor, der unabhängige Geologe Jürgen Kreusch (Hannover) gibt einen Überblick über die Probleme der Anlage. Kerstin Koch von der Genehmigungsbehörde in Sachsen-Anhalt (auf dem Foto rechts auf einem ähnlichen Seminar der Friedrich-Ebert-Stiftung 2007) erläutert das Verfahren und Oliver Wendenkampf vom BUND Sachsen-Anhalt Handlungsmöglichkeiten von Bürgern, Verbänden, Kommunen und Initiativen. [Anmeldung und Programm] |
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Asse-Ausstellung im Rathaus Königslutter eröffnet |
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Im Beisein von über 50 Gästen und Interessierten wurde am 31.07.2009 die Ausstellung des Vereins AufpASSEn! e.V. über Geschichte, Gegenwart und Zukunft des Atommülllagers Asse II eröffnet. |
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